Das lange Wochenende mit den kurzen Nächten
Ich bin wieder im Lande
Das Wochenende war mal wieder richtig aufregend, Kathi und ich waren nach Oranienburg zu ihren Eltern gefahren per ICE.
Der Freitag
Die Zugfahrt verging eigentlich recht flott, bis auf die letzten “10″ Minuten der Strecke, denn die zogen sich auf 45 Minuten, weil der ICE wegen eines Gleisproblems nur 10 km/h fahren durfte
So kamen wir also fast 35 Minuten später in Berlin Hauptbahnhof an, als geplant, und unser Anschlusszug nach Friedrichstraße war natürlich weg. Aber soo schlimm wars garnicht, haben dann die S-Bahn nach Friedrichstraße genommen, und von da aus dann mit der S-Bahn Richtung Oranienburg weiter, wie es eigentlich geplant war.
Während der S-Bahn-Fahrt riefen dann Kathis Eltern auch an, und fragten, ob wir mittlerweile in der S-Bahn sitzen. Wir hatten vorher bescheidgesagt, dass wir uns verspäten, und sie nicht direkt zum Bahnhof fahren brauchen, wir würden vorher bescheidsagen.
Ihr Vater meinte dann auch, wir sollten in Birkenwerder aussteigen, statt in Oranienburg, weils die selbe Strecke mit dem Auto ist, und sie uns dann von da aus abholen
Gesagt getan. Ihre Eltern standen sogar direkt vor der Tür, aus der wir ausstiegen
Da flossen dann auch direkt erstmal einige Tränen bei Kathi und ihrer Mutti *schnief*
An dem Abend war dann nicht mehr viel, und wir gingen schnell schlafen, wodurch ich dann total vergaß, bei mir zu Hause anzurufen, dass wir heile angekommen waren, mein Vati hatte extra bis 0:30 Uhr gewartet und is dann erst schlafen gegangen
Der Samstag
Heute war dann der große Tag für Kathis Mutti, sie wurde 55 Jahre alt. Wir feierten zusammen mit Kathis Brüdern, deren Frauen, und Kindern, sowie der Oma und dem Opa. Als Geschenke gabs von Kathi und mir zwei CDs, eine von Semino Rossi, und eine von Claudia Jung (Träumen Erlaubt), dann ein Buch über die 20 Gründe warum sie die besten Mutti ist, und eine voll schicke Grußkarte.
Etwas später kamen dann auch die Tante Heike und ihr Mann Timo mitsamt Kindern und Haushund “Bommel” vorbei, wo nicht sicher war, ob sie kommen oder nicht. Aber ohne die wäre es wohl ein relativ ruhiger Abend geworden hatte ich das Gefühl, Heike hatte wieder richtig Stimmung reingebracht, das passt zu ihr
Und damit es jetzt nicht heißt, ich erzähle zu viel, lest bitte bei Kathi weiter, sie beschwert sich sonst, dass ich alles schreibe, und sie nur schreiben braucht “siehe Sven” ^^
Der Sonntag
So, am Sonntag haben Kathi und ich dann zu 10 Uhr mit ihren Eltern aufgestanden, und haben gemeinsam gefrühstückt. Die Frühstückseier waren genau so, wie Kathi sie mag, leicht wabbelig, und das Eigelb schön flüssig
Weil der Tag kaum verging, und es so schönes Wetter war, fuhren wir gemeinsam dann noch in den Tierpark Germendorf, das ist sehr zu empfehlen! Ich fand es aber auch sehr interessant, wie Kathis Vater mit so einiges über die Entstehung des Parks erklären konnte, wie der Inhaber Herr Eichholz anfing, und wie es erweitert wurde das Gelände so langsam, was es für eine Gegend vorher war etc. Ist wirklich sehr zu empfehlen, jemanden mitzunehmen, der sich mit der Geschichte auskennt…
nachdem wir dann zurück nach Hause kamen, sind Kathi und ich erstmal duschen gegangen, und danach gab es Süß-Saure Eier (kennt hier keiner, aber Kathi isst es sehr gerne ^^) mit Kartoffeln. Wir legten uns dann noch ne Stunde hin zum Schlafen, weil wir wussten, dass die Nacht sehr kurz würde… Aber geholfen hats nichts, war eher schlimmer, weil wir danach total drösig waren erst… Abends dann zum Bahnhof gekurvt in Spandau (mitsamt neuem Monitor für Kathi ^^), und am Gleis gewartet. War sehr spannend, weil auf der Strecke, auf der wir am Freitag noch 10 km/h fuhren, waren jetzt genau Gleisarbeiten, und alle Züge vom Hauptbahnhof die durch Spandau fuhren, hatten 10-15 Minuten Verspätung, so auch unser ICE. Was besonders verwirrend war, war die Anzeigetafel. Weil erst wurde der Zug vor unserem angezeigt, der kam dann zu der Zeit, zu der unser hätte eintreffen sollen, und fuhr auch dann ab, als unser hätte abfahren sollen. Und danach wurde dann plötzlich direkt ein Zug angezeigt, der nach unserem fahren sollte. Wo war also unser Zug geblieben? Wars evtl. doch der, der da stand, und “pünktlich” abfuhr, aber falsch angezeigt wurde? *bibber* Ich lief also zum Schaffner vom Zug gegenüber, der meinte, wir sollten noch abwarten, die Anzeigetafel würde gleich wieder geändert. So kam es dann Gott sei dank auch noch…
Der Abschied verlief diesmal recht schnell, weil der Zug nich lange hielt. Kathi zog den Trolli im Zug, und ich schleppte den 21″ Monitor
Haben zwar alle doofe geguckt da, aber ich hab den Monitor ganz normal hinter meinen Sitz gestellt, wo keiner saß. Die Zugfahrt verging relativ schnell, haben noch Wiener und Kartoffelsalat vom Geburtstag mitgehabt, was wir aßen, und kamen dann mit 10 Minuten Verspätung (durch die Gleisarbeiten vor Spandau) in Hamm am Bahnhof an, wo auch schon mein Vater wartete, um uns abzuholen
Haben dann nur noch den Monitor ins Wohnzimmer erst gestellt, und sind direkt ins Bett gekrochen, weil wir alle so müde waren.
Und nu sitzen wir hier, Kathi nicht in der Schule, weil sie Knieschmerzen hatte durch die Fahrt gestern ;( Hinzu kommt dann noch die Müdigkeit, weil die Nacht so kurz war, und der Kreislauf macht durch die Kombination dann totalen Blödsinn. Sie schwankt auch schon den ganzen Morgen hier bischen rum beim Gehen, also blieb sie lieber zu Hause als in der Schule umzufallen…
Das war mein Wochenende, und wie gesagt, bei Kathi gibts noch andere Dinge zu lesen
MfG
Sven B. 8)
