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Memo an mich selbst: Nein!

Bloged in Allgemein by Sven Freitag Februar 15, 2008

Schreibe keine Blogbeiträge oder Kommentare, wenn du nur auf einen lustigen Verschreiber hinweisen willst…

Der Grund dieses Memos liegt im vorigen Beitrag begründet 😉

Senatsveraltung

Bloged in Allgemein by Sven Freitag Februar 15, 2008

Zuerst war ich am überlegen, was es bedeuten mag, kurz danach ging ich von einer Studie über das Alter von Richtern, Politikern oder ähnlichem aus…

Bis ich mir die dahinter stehenden Seiten, und den restlichen Beitrag durchlas… Da wurde mir erst klar, dass die Senatsveraltung wohl eher eine Senatsverwaltung sein sollte 😀

Was mich aber weiter irritiert ist jetzt, dass Google sogar 240 Treffer bei der Suche nach Senatsveraltung finden konnte.

Und um es dann noch schlimmer zu machen, hab ich direkt einen Kommentar im betreffenden Blog hinterlassen, um darauf aufmerksam zu machen, und schreibe von „Staatsveraltung“ anstatt der „Senatsveraltung“ XD

Schlimmer gehts immer 😀

MfG

Sven B. 8)

Sehr geehrte Trauernde, die Sie sich hier versammelt haben…

Bloged in Allgemein by Sven Donnerstag Februar 14, 2008

… wir übergeben heute die uns allen gut bekannte, und lieb gewonnene, Starmoney Banksoftware, in der Version Business 2.0 in die Obhut des allesüberwachenden Datengotts.

So, oder so ähnlich, könnte es am 31. März 2008 verlauten.

Mich überraschte mein Starmoney – von der Firma Starfinanz – heute mit folgender, eigentlich zu erwartenden, aber doch überraschende, Meldung:

Wir informieren Sie heute frühzeitig darüber, dass wir ab dem 31.03.2008 keine weitere Pflege und keinen Support für StarMoney Business 2.0 mehr anbieten.

Es war ja vollkommen zu erwarten, dass es so kommen musste. Immerhin wurde die Version 3.0 ja bereits auf der Cebit 2007 groß angepriesen, und verkauft. Aber irgendwie hatte ich mir dann doch vorgestellt, dass ich wenigstens 6 Monate vorher bescheid bekomme, und nicht nur erst 1 Monat vor dem offiziellen Tod…

Nun gut, ich dachte die letzten Tage so oder so über ein Update auf die 3.0 nach, immerhin steht in Kürze auch ein Teilweise-Wechsel zu Vista an. Einmal ganz außen vor gelassen, dass die 3.0 nur neue Funktionen mitbringt, die ich bisher nicht als notwendig erachte…

Nun treten allerdings meine Probleme auf… Ich nutze bisher Starmoney 2.0 unter Windows XP (32 Bit), und werde auf Windows Vista (64 Bit) wechseln.

Erstes Problem:  Die Version 2.0 wird offiziell nicht unter Vista unterstützt. Es gibt zwar ein paar Tricks, aber es geht um meine Finanzen, und die meiner Firma, da werde ich sicher nicht mit Tricks ein künstliches Leben aufrecht erhalten wollen 😉

Auch dieses Problem war aber abzusehen, immerhin ist die Version ja auch schon in die Tage gekommen.

Dann kamen mir aber weitere Zweifel auf… Kann ich denn einfach so meine Datenbank aus Windows XP (32 Bit) auf Vista (64 Bit) weiter nutzen? Vor allem mit dem gleichzeitigen Wechsel von der Version 2.0 auf die 3.0?

Das waren aber noch immer nicht alle Probleme, die es nun zu klären gibt!

Kann ich überhaupt ein Update von 2.0 auf 3.0 kaufen, wenn ich ja die 2.0 nicht unter Vista installieren kann?  Was, wenn die Update-Version verlangt, dass ich die 2.0 vorher installiere, und danach die 3.0 Update Version einmal die Daten frisch bügelt?

Alles Fragen, die ich vor einigen Minuten dem eMail-Support der Firma Starfinanz gestellt habe. Bisher kamen die Antworten immer recht zügig, mal abwarten, wie lange es mit einem so komplexen Problem dauern wird 😀

Abschließend möchte ich noch darauf hinweisen, dass die Starmoney Versionen 5.0 und 6.0 reine Privatversionen oder auch Standardversionen sind, welche nicht den Funktionsumfang bieten, den ich benötige. Und für denjenigen der es nicht weiß: die 5.0 Privat entpsricht sozusagen der 2.0 Business 😀

MfG

Sven B. 8)

Wo / Wann beginnt die Vorratsdatenspeicherung?

Bloged in Allgemein by Sven Dienstag Februar 5, 2008

Im Augsblog las ich eben wiedermal einen interessanten Beitrag zur Vorratsdatenspeicherung.

Dort wird unter anderem jemand zitiert, welcher die Informationen, welche dank der Vorratsdatenspeicherung langfristig verfügbar sein werden, für die zivilrechtliche Strafverfolgung nutzen möchte.

Wir erinnern uns kurz zurück: Die Vorratsdatenspeicherung soll der Terrorbekämpfung dienen, und regelt z. B. die Speicherung wer wann mit wem von wo aus telefoniert hat. Derartige Informationen werden spätesten ab dem 01.01.2009 für 1 Jahr gespeichert (Bitte ein Kommentar hinterlassen mit Korrektur, falls ich jetzt was falsches schreiben sollte…).

So, nun zum aktuellen Fall.

Fakt ist: Die Informationen, wer wann mit welcher IP online war, werden dann auch sehr lange gespeichert.

Nehmen wir nun an, ich komponiere ein Lied (bitte fiktiv denken, ich weiß dass ich das nich könnte :P), und jemand kopiert das nun ohne mein Einverständnis (also illegal) auf eine Webseite, welche soetwas speziell anbietet, also Dateien verteilen lässt.

Damit diese Webseite nun sicher beweisen kann, dass nicht der Betreiber selbst die Datei hochgeladen hat, muss also gespeichert werden, wer sie nun hochgeladen hat. Das geschieht in der Regel durch Speicherung der IP-Adresse.

Nun würde ich diese illegale Kopie bemerken, und versuchen, den Verursacher zu finden, und wende mich an den Webseitenbetreiber, und fordere ihn auf, mir alle Informationen zu geben, die er zu dieser Datei und demjenigen gespeichert hat, der die Datei hochlud.

In der Regel dürfte das – davon gehe ich einfach mal aus – nur über einen richterlichen Beschluss möglich sein, bzw. die Daten nur an ermittelnde Behörden (also unsere Freunde und Helfer der Polizei) herausgegeben.

Um jetzt herauszufinden, wem die IP-Adresse gehört, war es schon immer möglich, den Provider, dem diese IP-Adresse zugeordnet ist, anzuschreiben, und die Personendaten zu erfragen. Meist war bis zu diesem Zeitpunkt aber bereits mehr als 90 Tage – teilweise evtl. sogar viele mehr – vergangen, und die Daten vom Tatzeitpunkt waren schon gelöscht. Damit war es jemand „unbekanntes“ ab diesem Zeitpunkt, und es gab keine Möglichkeit, weiterzuforschen, wenn man keine eMail-Adresse hat, über die man anders weiterforschen könnte.

Was hat es nun mit der Vorratsdatenspeicherung zu tun?

Ganz einfach: Die 90 Tage, nach denen solche Daten gelöscht wurden – teilweise sogar direkt nachdem der Verursacher das Internet ausgemacht hat! – sind jetzt auf 1 Jahr verlängert worden. Wir erinnern uns: Zur Terrorbekämpfung.

Aber… Wenn der Provider die Daten speichern muss, wo steht dann, ab wann die Daten nur noch zur Terrorbekämpfung genutzt werden dürfen? Schon vor Einführung der Vorratsdatenspeicherung war es doch normal, wenn Logdaten vorhanden waren, wurden diese für Verfolgung von Straftätern genutzt, auch ohne Terrorverdacht…

Daher meine Überlegung: Wann also beginnt die Vorratsdatenspeicherung, und wo endet die „normale“ Datenspeicherung? Alles, was nicht abrechnungsrelevant ist, müsste dann also direkt in die Vorratsdatenspeicherung gehen, und ansonsten für 90 Tage in der normalen verweilen, bis es in die Vorratsdatenspeicherung übergeht.

Aber wo soll denn die Trennung wirklich erfolgen? Wer achtet darauf, dass sowas eingehalten wird? Und vor allem: Gibt es so eine Regelung überhaupt? Ich persönlich habe bisher dazu nichts gehört bisher… Heißt für mich (bitte nicht falsch verstehen, ich weiß es wirklich nicht sicher!), dass alle Daten der Vorratsdatenspeicherung doch auch ganz normal für jeden solchen Fall genutzt werden dürften…

Nicht, dass ich etwas grundsätzlich dagegen hätte, dass Straftäter gefasst werden, aber irgendwie verstehe ich das nun nicht ganz, und fühle mich – schon seit Beginn der Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung – veräppelt…

MfG

Sven B. 8)

Ponypost II

Bloged in Allgemein by Sven Dienstag Februar 5, 2008

Schon im Oktober 2006 schrieb ich über die Ponypost, und wie langsam sie doch gearbeitet hat. Damals ging es um ein persönliches Erlebnis, heute möchte ich allerdings mal über etwas anderes berichten.

Eine Postkarte, im Jahr 1993, erreichte nun nach 15 Jahren den 80 Kilometer vom Absender entfernt wohnenden Empfänger. Aber als wenn das nicht reicht, dass die Karte sage und schreibe weniger als 15 Meter pro Tag zurücklegte, nein… Der Empfänger musste auch noch 96 EUR-cent Nachporto zahlen, weil die damals korrekt franktierte Briefmarke mit einem Wert von 60 Pfennig nach heutigen Postgebühren nicht mehr ausreichte.

Da die Absenderin in der Zwischenzeit verstorben ist, gehe ich mal davon aus, dass die Empfänger der Postkarte jetzt für immer eine ganz besondere Erinnerung an sie haben werden, die nicht jeder haben kann… Immerhin ein wenig tröstend 🙂

Die Quelle findet ihr bei N-TV

MfG

Sven B. 8)

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